Am 26. September 2026 um 16:30 Uhr im Hotel Parc Belle-Vue in Luxemburg
Über die lange Periode der Evolution haben Umweltbedingungen die Entwicklung aller Lebenswesen geprägt. Daran hat sich bis heute nichts geändert und der Prozess setzt sich auch weiter fort. Insofern kommt der Umwelt eine gestaltende grundsätzlich positive Bedeutung zu. Inzwischen haben die Menschen Fähigkeiten entwickelt, selbst auf die Evolution einzuwirken. Das setzt Verantwortung und Weitsicht voraus.
Es wird die Bedeutung der genetischen und epigenetischen Bedingungen, die Rolle endokriner Disruptoren und die Wechselwirkungen mit der Gender-Thematik behandelt. Glyphosat wird weltweit angewendet und kann inzwischen in jedem Menschen nachgewiesen werden. Seine vielfältige Wirkung auf den Menschen wird unterschätzt und detailliert dargestellt. Nicht überraschend ist Mikroplastik ein Problem weltweit geworden. Die pathologische Bedeutung von Partikeln ist seit 20 Jahren bekannt und gut beforscht. Hinzu kommt, dass Kunststoffe auch lange nach ihrer Herstellung flüchtige Stoffe abgeben können und durch die Bindung von Chemikalien an Partikel deren schädliche Wirkung erheblich verstärken.
Die Mechanismen der Auswirkungen der chemischen und physikalischen Umwelteinflüsse auf den menschlichen Körper insbesondere auf das Nervensystem, das endokrinologische oder Hormonsystem sowie auf das Immunsystem sind mittlerweile wissenschaftlich erforscht (Aktivierung bestimmter Rezeptoren an der Oberfläche der menschlichen Zellen) und stellen eine der größten medizinischen Herausforderungen dar.
