SAVE THE DATE

1. Prix Santé environnementale, Akut, Neobuild, la Patiente Vertriedung et Scente ont le plaisir de vous inviter à la remise du prix, suivie d’une séance académique le

16.05.2025 à l’Hôtel Parc Plaza (19.00 heures) – Salle Marie-Thérèse

Invités d’honneurMadame Tilly METZ, députée au Parlement Européen et

Monsieur Mars Di BARTOLOMEO, ancien Ministre de la Santé

Vous recevrez une invitation officielle dans les prochaines semaines afin de pouvoir nous confirmer votre présence.

Leserbrief von Jean HUSS zum Artikel von Frau Isabell Spilker über Amalgam – Luxemburger Wort vom 10.01.2025


In diesem an sich begrüßenswerten Artikel von Isabell Spilker, die sich für diesen Beitrag auf Aussagen einer luxemburgischen Zahnärztin stützt, wird auf das EU-weite Verbot von Quecksilber-Amalgamfüllungen ab dem 1. Januar 2025 eingegangen. Die schon sehr lange höchst umstrittene quecksilberhaltige Zahnfüllung war seit rund 150 Jahren in der Zahnmedizin praktisch der Standard, angeblich, weil erstens „relativ niedrige Kosten mit diesen Füllungen verbunden waren und zweitens diese auch als „stabil“ und unproblematisch“ galten und drittens einfach zu verarbeiten sind.


Die zu Rat gezogene luxemburgische Zahnärztin sah als Nachteile von Zahnamalgam vor allem die „unansehnliche graue Farbe und die Toxizität (Giftigkeit) aber „alte Amalgamfüllungen müssen in der „Regel“ nicht ausgetauscht werden, solange die Füllung intakt sei.“

Dazu einige kurze kritische Anmerkungen:

  1. Amalgamfüllungen sind höchstens kurzzeitig intakt oder stabil, schon mittelfristig kommt es unweigerlich zu Korrosions- und Zersetzungserscheinungen (durch saure und /oder warme Lebensmittel), wodurch das hochgiftige Quecksilber sowie die anderen Schwermetalle freigesetzt werden und in unseren Speichel übergehen. Quecksilberdampf wird zusätzlich über die Atmung aufgenommen, Tag für Tag, zumeist Jahrelang, was zu einer chronischen, schleichenden Intoxikation führen kann. Schon Quecksilber fungiert als eine der giftigsten Substanzen weltweit, und das schon in sehr geringen Dosen! Der Beweis für diesen allmählichen Austritt dieser Schwermetalle aus den Füllungen (cf. Verfärbung von silbrig auf schwarz!) wurde weltweit in den Laboren festgestellt, übrigens auch schon in den 90-ger Jahren bei über 2000 Speichel- und Urinanalysen im luxemburgischen Staatslaboratorium (Hansen et al. 2003)
  2. Alle chronisch freigesetzten Zahnmetalle sind problematisch, allein Quecksilber (Hg) ist eines der schlimmsten toxischen Gifte überhaupt. Allein deshalb auch jetzt ab 1. Januar 2025 endlich das EU-weite totale Verbot, das allerdings nicht alle Probleme löst, weil immer noch viele Millionen Europäer alte Amalgamfüllungen im Mundbereich tragen. Demzufolge mit weiteren möglichen chronischen Belastungen und Gesundheitsstörungen verbunden, weil unsere Körperzellen weiterhin dem Risiko von schleichenden Belastungen ausgesetzt bleiben. Eine vorsichtige, zeitlich gestaffelte Entfernung- die heutzutage technisch möglich ist- wäre aus Präventionsgründen und als Expositionsstopp angesichts der Schwere mancher Folgekrankheiten sicherlich vorzuziehen!
  3. Der Amalgambestandteil Quecksilber ist aus umwelt- und gesundheitspolitischen Gründen hochproblematisch. Quecksilber (Hg) ist wissenschaftlich nachweisbar nicht nur ein Nervengift, es ist Gift für all unsere Körperzellen, es birgt zahlreiche potentielle Krankheitsrisiken neurologischer, psychischer, immunologischer und endokriner (hormoneller) Natur.
  4. Selbst die heute umstrittene Weltgesundheitsorganisation WHO, die jahrzehntelang Amalgam als unproblematisch dargestellt hatte, hat kürzlich auf ihrem „WHO Global Oral Health Meeting in Bangkok (November 2024) ihre bisherige Meinung geändert und plädiert in ihrer abschließenden Deklaration für eine progressive, weltweite Elimination von Amalgam (Artikel 12 und Artikel 7).
  5. Medizin ist keine exakte Wissenschaft, nicht jeder Mensch reagiert gleichermaßen auf Schadstoffbelastungen. Demnach sollte eine ursachenbezogene Medizin die individuelle Suszeptibilität des Patienten berücksichtigen. Statt nur Symptome zu behandeln, müsste sich die Medizin viel stärker um die wirklichen Ursachen von Krankheiten und um Prävention kümmern und vor allem auf besser verträgliche Materialien und Medikamente umstellen. Davon sind wir leider noch sehr weit entfernt, obschon vielerseits, auch in der Zahnmedizin, verträglichere Alternativen bestehen!
  6. Weil die durch problematische Zahnwerkstoffe bewirkten gesundheitlichen Folgewirkungen auch in die Allgemeinmedizin übergreifen, wäre eine stärkere Zusammenarbeit von Zahnmedizin und Allgemeinmedizin eigentlich dringend erfordert.
  7. Als Präsident von Akut a.s.b.l. Luxemburg und als ehemaliger Betroffener von Quecksilber-Amalgam-Gesundheitsschäden bin ich natürlich hocherfreut über das hart erkämpfte EU-Amalgam-Verbot und die neuen rezenten Entwicklungen bei der WHO, aber wegen der Langlebigkeit von Quecksilber in Zellen, Organen, und vor allem in unserem Gehirn werden die Folgen dieses Medizinirrtums, um nicht zu sagen Medizinskandals, noch längere Zeit nicht ganz vorbei sein!

Jean HUSS, Präsident von AKUT a.s.b.l.

Photovoltaik und Elektrosmog

Die Photovoltaikanlage wandelt Sonnenlicht in Strom um. Und damit stellt sich natürlich die Frage nach Elektrosmog und somit auch nach gesundheitlichen Auswirkungen durch Photovoltaikanalgen.


Dazu muss man wissen, dass Strom nicht gleich Strom ist; die Solarpanels wandeln über ihre Solarzellen das Sonnenlicht in Gleichstrom um. Gleichstrom wird beispielsweise eingesetzt auf Weiden als „elektrischer Zaun“. Auch
eine elektrische Ladung infolge von Reibung, welche sich bei dem Kontakt einer Türklinge beispielsweise entlädt, besteht aus Gleichstrom.


Gleichstrom ist im Gegensatz zu Wechselstrom frequenzlos und dadurch weit weniger problematisch, da die Frequenzen des Wechselstroms (50 Hz) zu Muskelverkrampfungen und Herzrhythmusstörungen führen können.


Der Gleichstrom der Photovoltaikanlage wird anschließend über Elektrokabel zum Wechselrichter geführt, wo der Gleichstrom in einen Wechselstrom von 50 Hertz verwandelt wird. Ab diesem Punkt ist dann auch mit den typischen
Wechselfeldern (50 Hz) und ihren gesundheitlichen Auswirkungen auf den menschlichen Körper zu rechnen.


Allerdings gilt dies nur für Wechselrichter mit Transformator. Diese nehmen eine „galvanische Trennung“ vor, das heißt, dass Gleich- und Wechselstrom getrennt sind. Dagegen besteht diese Trennung bei Wechselrichtern ohne
Transformator nicht, und es kommt zur Induktion, bei der der Wechselstrom durchaus als „Kriechstrom“ an den Gleichspannungsleitungen bis zu den Solarmodulen zurückfließen kann.


Da die Transformator-losen Wechselrichter einen besseren Wirkungsgrad haben (weniger Umwandlungsverluste) und zudem etwas leichter und leiser (keine Lüfter notwendig) sind, werden sie heutzutage bevorzugt eingesetzt.


Zu bemerken ist, dass Photovoltaikanlagen nur tagsüber Strom produzieren, wenn die Sonne scheint. Insofern geht von der Anlage selbst im Prinzip keine Belastung in Bezug auf Schlafzimmer (in denen man sich in erster Linie nachts
aufhält) aus. Somit sind gesundheitliche Effekte, die auf einer Reduzierung der nächtlichen Melatonin Synthese ruhen, erstmal kein Thema.


Allerdings können die Gleichspannungskabel der Photovoltaikanlage wie eine Antenne funktionieren und die Magnetfelder eines parallel verlaufenden Kabels der bestehenden Elektroinstallation aufnehmen, wenn die beiden
Kabel nahe beieinander liegen (auch nachts).


Aus diesem Grund sollten die Gleichkabel der Photovoltaikanlage nicht entlang und parallel zu bestehenden Wechselkabeln der Elektroinstallation verlegt werden. Auch sollte versucht werden eine gewisse Distanz von mehr als
2 Metern zwischen den Gleichkabeln und den Ruhezonen (z.B. den Betten) zu gewährleisten.


Zu beachten bei der Planung der Photovoltaikanlage:
 Wenn möglich Wechselrichter mit Transformator bevorzugen,
 Wechselrichter in größtmöglichem Abstand zu tagsüber und nachts genutzten Räumen
 Gleichkabel der Photovoltaikanlage nicht entlang und parallel zu Wechselstromkabeln der Elektroinstallation verlegen
 Mindestabstand von 2 Meter zu Ruhezonen gewährleisten

Résumé Konferenz TOXOPHERESE (français)


TOXOPHERESE : Diagnostic causal et lavage de sang face aux maladies de civilisation

Les deux organisations AKUT asbl et SCENTE asbl, actives dans le domaine de la médecine environnementale et de la biologie de l’habitat, avaient invité récemment à une conférence intéressante sur le thème de la „désintoxication par la toxophérèse“. Plus de 60 personnes avaient fait le déplacement pour assister à cette manifestation publique à l’hôtel Parc Belle-Vue à Luxembourg-Ville. Le conférencier, le Dr Harald Burgard, spécialiste en médecine interne, en médecine d’urgence, en naturopathie, en chiro-thérapie et en médecine nutritionnelle, a abordé dans la première partie de son exposé les différentes toxines environnementales qui peuvent polluer le corps humain. Outre les polluants chimiques tels que les biocides, les plastifiants, les métaux lourds, les solvants ou les polluants des encres de tatouage, ce sont également des virus et des particules bactériennes tels que Epstein-Barr, Borrelia ou encore les « protéines spike » dans le contexte des infections et vaccinations Covid et enfin, des messagers du système immunitaire (cytokines) en cas d’infections chroniques ou de maladies auto-immunes.

Dans la deuxième partie, le Dr Burgard a présenté la toxopherèse, expliquant d’abord les principes et le fonctionnement de cette méthode de lavage du sang un peu spéciale et en illustrant ensuite le succès mesurable de la méthode à travers différents cas concrets.

Lors de la toxophérèse ou aphérèse, le sang est prélevé d’un bras du patient et réinjecté dans les artères de l’autre bras. Entre les deux bras, le sang passe donc à l’extérieur du corps à travers certains filtres qui éliminent les polluants décrits en amont. Les substances nocives filtrées s’accumulent dans les filtres sous forme d’un éluât et peuvent être dosées et mesurées au moyen d’une analyse en laboratoire. Le médecin et le patient obtiennent ainsi un rapport précis sur les polluants qui ont été „lavés“ du sang et sur leurs concentrations respectives. Le sang ainsi purifié et restitué au patient absorbera par la suite à nouveau les substances nocives des organes (foie, reins, cerveau, moelle épinière) et des réserves (os, muscles, …) dans le corps du patient et sera ainsi à nouveau purifié par une deuxième ou troisième toxophérèse. De cette manière, on assiste à une désintoxication progressive et par étapes des organes contaminés dans le corps.

La toxophérèse étant un système fermé dans lequel le sang du patient reste stérile et n’entre pas en contact avec l’extérieur pendant le traitement, toute contamination du sang est absolument exclue. De plus, la méthode est absolument sans effets secondaires et peut théoriquement être utilisée même chez les enfants.

Pour finir, divers exemples de cas concrets ont illustré comment les symptômes, d’une part, mais aussi les biomarqueurs des maladies, c’est-à-dire les paramètres inflammatoires dans le sang des patients, ont nettement diminué à la suite de la toxophérèse.

Malheureusement, la toxophérèse n’est généralement pas reconnue par les caisses d’assurance maladie, bien que certaines caisses d’assurance maladie privées en Allemagne remboursent tout de même les patients, du moins en partie.

Pour l’automne, d’autres conférences sont prévues par AKUT en collaboration avec SCENTE, entre autres sur les champignons médicinaux et les risques pour la santé en relation avec les „tatouages“. Les dates exactes seront annoncées en temps utile sur akut.lu et sur scente.lu.

Ralph Baden

AKUT & SCENTE

Résumé Konferenz TOXOPHERESE (deutsch)

Ursachenbezogene Diagnostik und schonende Blutwäsche gegen Zivilisationskrankheiten

Kürzlich hatten die beiden im Bereich der Umweltmedizin und der Baubiologie aktiven gemeinnützigen Organisationen AKUT asbl und SCENTE asbl zu einem interessanten Vortrag zum Thema „Entgiftung durch Toxopherese“ eingeladen. Mehr als 60 Personen hatten den Weg zu dieser öffentlichen Veranstaltung im Hotel Parc Belle-Vue in Luxemburg-Stadt gefunden. Der Referent Dr. Harald Burgard, Facharzt für Innere Medizin, Notfallmedizin, Naturheilverfahren, Chirotherapie und Ernährungsmedizin, ging im ersten Teil seines Vortrages auf die unterschiedlichen Umweltgifte ein, welche den menschlichen Körper belasten können. Dazu gehören neben chemischen Schadstoffen wie Bioziden, Weichmachern, Schwermetallen, Lösemitteln, Schadstoffen aus Tätowierungsfarben auch Viren und Bakterienpartikel wie Epstein-Barr, Borrelien oder aber Spikeproteine von Covidinfektionen beziehungsweise Impfungen und letztlich auch Botenstoffe (Zytokine) des Immunsystems bei chronischen Infektionen oder Autoimmunkrankheiten.

Im zweiten Teil präsentierte Dr. Burgard anschließend die Toxopherese, wobei er sowohl auf die Prinzipien und Funktionsweise dieser etwas speziellen Blutwäsche einging als auch anhand von zahlreichen Fallbeispielen den messbaren Erfolg der Methode dokumentierte.

Bei der Toxopherese oder Apherese wird dem Patienten das Blut aus dem einen Arm entnommen und an dem anderen Arm wieder in die Adern überführt. Dazwischen läuft das Blut also außerhalb des Körpers durch bestimmte Filter, die die oben beschriebenen Schadstoffe aus dem Blut herausfiltern. Zurück bleibt ein Eluat mitsamt den herausgefilterten Schadstoffen, welche dann mittels Laboranalyse dosiert und gemessen werden. So erhalten der Arzt sowie der Patient einen genauen Befund welche Schadstoffe in welchen Konzentrationen aus dem Blut „gewaschen“ wurden. Das auf diese Weise gereinigte Blut wird anschließend im Körper des Patienten wieder erneut Schadstoffe aus den Organen (Leber, Nieren, Gehirn, Rückenmark) und Speichern (Knochen, Muskeln, …) aufnehmen und somit durch eine zweite oder dritte Toxopherese wieder gereinigt werden. Auf diese Weise kommt es zu einer progressiven, schrittweisen Entgiftung der belasteten Organe im Körper.

Da es sich bei der Toxopherese um ein geschlossenes System handelt, bei dem das Blut des Patienten während der Behandlung mit nichts in direkten Kontakt kommt, ist eine Verunreinigung des Blutes absolut ausgeschlossen. Auch ist die Methode absolut nebenwirkungsfrei und kann theoretisch auch bei Kindern angewandt werden.

Zum Schluss illustrierten diverse Fallbeispiele wie einerseits die Symptome aber andererseits auch die Biomarker der Krankheiten, sprich die Entzündungsparameter im Blut der Patienten im Anschluss an die Toxopherese deutlich zurückgingen.

Leider ist die Toxopherese von den Krankenkassen allgemein nicht anerkannt, einige private Krankenkassen in Deutschland erstatten den Patienten dennoch die Kosten zumindest teilweise zurück.

Im Herbst sind weitere Vorträge von AKUT zusammen mit SCENTE geplant, unter anderem über Heilpilze und den gesundheitlichen Risiken von „Tattoos“. Die genauen Termine werden zeitnah bei akut.lu sowie bei scente.lu angekündigt.

Ralph Baden

AKUT & SCENTE

SAVE THE DATE

Konferenz

Thema:
TOXOPHERESE:
Ursachenbezogene Diagnostik und schonende Blutwäsche gegen Zivilisationskrankheiten
Redner: Dr. med. Harald Burgard

Organisiert von :
Akut und Scente ASBL

Freitag den 28. Juni 2024 um 19.30 im Hotel Parc Belle-Vue – Salle Petrusse