Mercredi Juin 21 , 2017
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Akut

 

Comité

 

 Vorstand

  • Henri Breier, président honoraire

  • Jean Huss, président

  • Ralph Baden, vice-président

  • Maryse Lessel-Faust, Membre

  • Pia Tomassini-Mallinger, Membre

  • Ursula Schilling, Membre

  • Patrick Morgado, Membre

  • Mathias Schmit, Membre

  • Carole Eicher, Membre

 

 

 Unser Team

  • Chantal Baden-Cima, Secrétaire, Verwaltung und Beratung

         (Secrétaire assistant au conseil d’administration)

 

 

AKUT - association sans but lucratif      4 rue de Jean Engling     L - 1466 Luxembourg

Tél. : 22 33 75  //      Fax : 22 28 73    //   email :   Cette adresse email est protégée contre les robots des spammeurs, vous devez activer Javascript pour la voir. //  Web : www.akut.lu

 

PCB

Umwelt- und Arbeitsplatzbelastungen und Brustkrebs

 

Kritische Wissenschaftler, Krebsspezialisten und Umweltmediziner gehen heute davon aus, dass alle „klassischen“ Risikofaktoren zusammengenommen (inklusive Rauchen) kaum mehr als die Hälfte der Krebserkrankungen zu erklären vermögen und dass umgekehrt also auch rund die Hälfte der Erkrankungen auf Umwelt- oder Arbeitsplatzfaktoren zurückzuführen sind. In der Tat gibt es eine ganze Reihe Stoffe, Schwermetalle, aromatische Kohlenwasserstoffe, chlororganische Pestizide usw., mit denen wir heute, ob in der Arbeitswelt, im Büro, in Haushalt oder Freizeit tagtäglich in Kontakt kommen und die laut offiziellen Angaben nachweislich krebserregend sind, ob PAK oder Formaldehyd, ob Arsen oder Nickel, ob PCB, Dioxine, radioaktive Strahlung und andere mehr. Und viele weitere Substanzen stehen unter dem dringenden Verdacht, schon bei geringsten Dosen Krebs auslösen oder fördern zu können.

Weil wir Menschen tagtäglich einem komplexen „Cocktail“ von solchen Substanzen ausgesetzt sein können – Zigarettenrauch z. B. ist eigentlich nur ein Gemisch aus vielen solchen Substanzen – und weil solche Umweltgifte sich in unserem Organismus, bei Frauen vor allem im Fettgewebe der Brust immer stärker anreichern, ist es eigentlich verwunderlich, wieso von offiziellen Institutionen oder Akademien der Faktor Umwelt- und Arbeitsplatzgifte weiterhin so sträflich vernachlässigt wird, denn gerade auch auf diesem Gebiet könnte doch durch eine mutige Präventionspolitik (Reduktion oder Verbote solch gefährdender Substanzen!) viel menschliches Leid verhindert werden.

Oder stehen heute etwa die Wachstums- und Profitinteressen einzelner Industriesektoren vor dem berechtigten Schutz des Lebens? Brustkrebs bei Frauen, Krebs schon bei Kindern als Resultate einer rücksichtslosen Chemikalien- und Pestizidpolitik, als Resultat fehlender Vorsorge in Sachen physikalischer Strahlungsrisiken?

 

 

   

PAK

Umwelt- und Arbeitsplatzbelastungen und Brustkrebs

 

Kritische Wissenschaftler, Krebsspezialisten und Umweltmediziner gehen heute davon aus, dass alle „klassischen“ Risikofaktoren zusammengenommen (inklusive Rauchen) kaum mehr als die Hälfte der Krebserkrankungen zu erklären vermögen und dass umgekehrt also auch rund die Hälfte der Erkrankungen auf Umwelt- oder Arbeitsplatzfaktoren zurückzuführen sind. In der Tat gibt es eine ganze Reihe Stoffe, Schwermetalle, aromatische Kohlenwasserstoffe, chlororganische Pestizide usw., mit denen wir heute, ob in der Arbeitswelt, im Büro, in Haushalt oder Freizeit tagtäglich in Kontakt kommen und die laut offiziellen Angaben nachweislich krebserregend sind, ob PAK oder Formaldehyd, ob Arsen oder Nickel, ob PCB, Dioxine, radioaktive Strahlung und andere mehr. Und viele weitere Substanzen stehen unter dem dringenden Verdacht, schon bei geringsten Dosen Krebs auslösen oder fördern zu können.

Weil wir Menschen tagtäglich einem komplexen „Cocktail“ von solchen Substanzen ausgesetzt sein können – Zigarettenrauch z. B. ist eigentlich nur ein Gemisch aus vielen solchen Substanzen – und weil solche Umweltgifte sich in unserem Organismus, bei Frauen vor allem im Fettgewebe der Brust immer stärker anreichern, ist es eigentlich verwunderlich, wieso von offiziellen Institutionen oder Akademien der Faktor Umwelt- und Arbeitsplatzgifte weiterhin so sträflich vernachlässigt wird, denn gerade auch auf diesem Gebiet könnte doch durch eine mutige Präventionspolitik (Reduktion oder Verbote solch gefährdender Substanzen!) viel menschliches Leid verhindert werden.

Oder stehen heute etwa die Wachstums- und Profitinteressen einzelner Industriesektoren vor dem berechtigten Schutz des Lebens? Brustkrebs bei Frauen, Krebs schon bei Kindern als Resultate einer rücksichtslosen Chemikalien- und Pestizidpolitik, als Resultat fehlender Vorsorge in Sachen physikalischer Strahlungsrisiken?

 

Flammschutzmittel

Gefährliche Chemikalien im Wohn- und Schlafbereich

 

Im März 1995 beging eine japanische Sekte ein Giftgas-Attentat auf die U-Bahn von Tokio. Zwölf Fahrgäste sterben, mehr als 5000 erlitten Atemwegsvergiftungen. Das Giftgas war das gleiche mit dem der irakische Diktator Saddam Hussein Anfang der neunziger Hunderttausende Kurden vergiften ließ: Sarin

 

Sarin wurde bereits im Jahre 1938 als Schädlingsvernichtungsmittel entdeckt. Aufgrund seiner Giftigkeit, das Gift lähmt die Nervenzellen und führt innerhalb von 15 Minuten zum Tod durch Lähmung der Atmung, wurde Sarin ebenso wie ein verwandtes Nervengift Tabun als Kampfgas hergestellt und verwendet. Bereits 1 Milligramm, also ein Tausendstel Gramm ist für den Menschen tödlich.

Chemisch gesehen ist Sarin ein chloriertes Phophorsäureester und gehört somit zur selben chemischen Familie wie die Flammschutzmittel, die im Wohnbereich eingesetzt werden.

 

Flammschutzmittel im Hausgebrauch

 

Flammschutzmittel auf Phosphorsäureesterbasis werden vor allem als Weichmacher mit flammhemmenden Eigenschaften eingesetzt. In diesem Zusammenhang ist vor allem der Brandschutz in öffentlichen Gebäuden beziehungsweise in Büros problematisch. Vorkommen im Haushaltsbereich sind vor allem Polyurethan-haltige Schaumstoffe (PU) in Polstermöbeln, in PU-Isolier- oder Ortsschäumen und in Teppichrücken. Auch in Farben und Lacken (vor allem in Holzlacken und Lasuren oder Kunststoffdispersionen), in Putzmitteln und in Vorhängen können Trialkylphosphate vorhanden sein.

Neuerdings werden sie vermehrt auch als Versiegelungen von Holzböden eingesetzt, sogenannten PU-Versiegelungen. Weitere Quellen sind PU-Wärmedämmplatten oder Sesselüberzüge aus Leder-ähnlichen PUR-Stoffen. Auch die Kunststoffgehäuse von Fernsehgeräten und PC-Gehäuse enthalten häufig Flammschutzmittel, die durch die Hitzeentwicklung bei Betrieb vermehrt ausgasen.

Sehr problematisch sind auch die Matratzen unter anderem von Kinderbettchen. Hier ist die Belastung durch einerseits die unmittelbare Nähe zu den Atemorganen (man liegt sozusagen mit der Nase direkt in der Matratze) sowie andererseits durch die Dauer der Exposition (Erwachsene durchschnittlich 8 Stunden pro Nacht, Säuglinge bis zu 22 Stunden jeden Tag) extrem. In diesem Zusammenhang bleibt zu klären, ob PUR-Matratzen nicht eine Rolle beim plötzlichen Kindstod spielen könnten (schließlich handelt es sich bei Flammschutzmitteln um ein Nerven- und Atemwegsgift)

 

Gesundheitliche Auswirkungen von Flammschutzmitteln auf Phosphorsäureesterbasis

 

Polyurethan-haltige Materialien gehören in keinen Haushalt

Demnach sollte bei Polstermöbeln auf die Art des Schaumstoffes geachtet werden. Polyurethan-haltige Überzüge sollten vermieden werden. Bei Neubauten sollten auf PU-Ortschäume entlang der Fenster und Türen verzichtet werden. Hier gibst es durchaus Alternativen, schließlich wurden auch Fenster und Türen eingesetzt bevor es Ortsschäume gab. Auch PU-Versiegelungen von Holzböden sollten vermieden werden.

Fernsehgeräte, Stereoanlagen oder Kunststoff-haltige PC-Gehäuse sollten aus den Schlafzimmern verbannt werden. Bei PC-Gehäusen kann man auch auf Metallgehäuse ausweichen. Auch sollten diese Kunststoff-Gehäuse nicht der unmittelbaren Sonneneinstrahlung ausgesetzt werden, da die Ausgasungsrate mit erhöhten Temperaturen steigt.

 

Auch auf PU-Schaumstoff-haltige Matratzen oder Schaumstoff in Babykutschen sollte unbedingt verzichtet werden.

 

Ralph Baden

Diplombiologe, Baubiologe

 

 

 

   

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