Vorstand
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Henri Breier, président honoraire
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Jean Huss, président
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Ralph Baden, vice-président
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Maryse Lessel-Faust, Membre
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Pia Tomassini-Mallinger, Membre
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Ursula Schilling, Membre
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Patrick Morgado, Membre
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Mathias Schmit, Membre
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Carole Eicher, Membre
Unser Team
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Chantal Baden-Cima, Secrétaire, Verwaltung und Beratung
(Secrétaire assistant au conseil d’administration)
AKUT - association sans but lucratif 4 rue de Jean Engling L - 1466 Luxembourg
Tél. : 22 33 75 // Fax : 22 28 73 // email : Cette adresse email est protégée contre les robots des spammeurs, vous devez activer Javascript pour la voir. // Web : www.akut.lu
Umwelt- und Arbeitsplatzbelastungen und Brustkrebs
Kritische Wissenschaftler, Krebsspezialisten und Umweltmediziner gehen heute davon aus, dass alle „klassischen“ Risikofaktoren zusammengenommen (inklusive Rauchen) kaum mehr als die Hälfte der Krebserkrankungen zu erklären vermögen und dass umgekehrt also auch rund die Hälfte der Erkrankungen auf Umwelt- oder Arbeitsplatzfaktoren zurückzuführen sind. In der Tat gibt es eine ganze Reihe Stoffe, Schwermetalle, aromatische Kohlenwasserstoffe, chlororganische Pestizide usw., mit denen wir heute, ob in der Arbeitswelt, im Büro, in Haushalt oder Freizeit tagtäglich in Kontakt kommen und die laut offiziellen Angaben nachweislich krebserregend sind, ob PAK oder Formaldehyd, ob Arsen oder Nickel, ob PCB, Dioxine, radioaktive Strahlung und andere mehr. Und viele weitere Substanzen stehen unter dem dringenden Verdacht, schon bei geringsten Dosen Krebs auslösen oder fördern zu können.
Weil wir Menschen tagtäglich einem komplexen „Cocktail“ von solchen Substanzen ausgesetzt sein können – Zigarettenrauch z. B. ist eigentlich nur ein Gemisch aus vielen solchen Substanzen – und weil solche Umweltgifte sich in unserem Organismus, bei Frauen vor allem im Fettgewebe der Brust immer stärker anreichern, ist es eigentlich verwunderlich, wieso von offiziellen Institutionen oder Akademien der Faktor Umwelt- und Arbeitsplatzgifte weiterhin so sträflich vernachlässigt wird, denn gerade auch auf diesem Gebiet könnte doch durch eine mutige Präventionspolitik (Reduktion oder Verbote solch gefährdender Substanzen!) viel menschliches Leid verhindert werden.
Oder stehen heute etwa die Wachstums- und Profitinteressen einzelner Industriesektoren vor dem berechtigten Schutz des Lebens? Brustkrebs bei Frauen, Krebs schon bei Kindern als Resultate einer rücksichtslosen Chemikalien- und Pestizidpolitik, als Resultat fehlender Vorsorge in Sachen physikalischer Strahlungsrisiken?










