Hier finden Sie unseren Flyer über das Thema Amalgam:
https://dl-web.dropbox.com/get/Flyer/Amalgam.pdf?w=AADx4wTsmlHAz9ENWRTLl_1-7YPU512G4GANFCo1jF1qtA
Das Füllmaterial Amalgam besteht aus einer Legierung unterschiedlicher Metalle, darunter u. a. Quecksilber, Silber, Zinn, Kupfer und Zink. Dentallegierungen sind nicht so verträglich und kompatibel, wie dies bisher angenommen wurde. Es gibt Amalgam-Befürworter und Ärzte, die Amalgam ablehnen. Als gesichert gilt heute, daß Dental-Amalgame in der Mundhöhle mehr oder weniger rasch korrodieren und dabei Legierungsbestandteile, insbesondere das toxische Quecksilber, freisetzen.
Jeweils abhängig von Art und Zahl der Füllungen, der Lokalisation, der Einwirkungsdauer, des Gesundheits- und Ernährungszustandes macht sich die individuelle Amalgam - Symptomatik bemerkbar.
Aus Amalgam - Füllungen und ihren Abriebspartikeln wird anorganisches Quecksilber in Form von Ionen und Quecksilberdampf freigesetzt. Die enterale Resorption von ionisiertem Quecksilber erreicht 15%, bei Mundatmung werden 80% des nicht-ionischen Quecksilberdampfes in der Lunge resorbiert. Beim Kauen, Trinken von heißen Getränken oder beim Zähneputzen gelangt Quecksilber damit ständig in elementarer Form in den Speichel und in die Ausatmungsluft. Kritische Organe bei der Exposition mit Quecksilberdampf sind zentrales Nervensystem, Niere, Lungen und Gastrointestinaltrakt.
Abschätzung der Quecksilberbelastung von Amalgamträgern mit Hilfe des standardisierten Quecksilber Triple Tests.
Der Quecksilber Triple Test wurde 1995/96 im Laboratoire National de Santé in Luxemburg im Auftrag des damaligen Gesundheitsministers entwickelt. Dieser Labortest soll die Abschätzung einer Quecksilberbelastung von Amalgamträgern mit Hilfe einer standardisierten Laborprozedur ermöglichen. Der Test stellt somit ein diagnostisches Hilfsmittel dar, welches sowohl eine Aussage über die individuelle Belastung durch Quecksilber als auch die Uberwachung einer erfolgten Amalgamsanierung erlaubt.
Der Quecksilber Triple Test (published: J.Occup. Environ. Med. 2004;61:535-540) setzt sich aus der Kombination von drei Analysen zusammen:
CHEWtest, HAIRtest, DMPStest.
Der CHEWtest besteht in der Bestimmung der Quecksilberfreisetzung aus Amalgamfüllungen während eines Kauvorganges von 30 Minuten. Das in der Kaugummimasse haftende Quecksilber wird anschliessend mit Hilfe der atomabsorptionsspektrometrischen Kaltdampfmethode bestimmt und stellt somit ein Mass für die momentane Quecksilberfreisetzung dar. Dieser Test ist als spezifischer Quecksilberfreisetzungstest anzusehen.
Der HAIRtest erlaubt die Abschätzung des in den Haaren angesammelten Quecksilbers. Dieser Test ergibt ein Spiegelbild der Quecksilberaufnahme über einen mittelfristigen Zeitraum. Die Haarquecksilberbelastung ist als nicht amalgamspezifisch anzusehen, da auch Ernährungs-, Umwelt- oder/und Arbeitsplatzbelastung sich im Haarquecksilbergehalt wiederspiegeln.
Der DMPStest besteht in der Messung der Quecksilberelimination im 4 Stundenharn nach oraler Gabe eines Komplexbildners (DMPS-DIMAVAL). Die Ausscheidung von DMPS/Hg-Komplex erlaubt, unter standardisierten Bedingungen, eine Abschätzung des im Organismus gespeicherten und schnell mobilisierbaren Quecksilbers. Dieser Test reflektiert, ebenso wie der HAIRtest, die ubiquitäre Quecksilberbelastung und ist als nicht amalgamspezifischer Test anzusehen.
Die Interpretation der Analysenresultate verlangt einige grundsätzliche Erklärungen. Da im Bereich der chronischen Langzeit-, Niedrigdosis-belastung durch Quecksilber weder auf eine sogenannte Grenzwertbetrachtung der klassischen Toxikologie noch auf eine gesunde Referenzpopulation zurückgegriffen werden kann, erfolgt die Interpretation des individuellen Triple Tests im Vergleich zum Medianwert von 2223 durchgeführten Tests. Die Patientenresultate werden in MOM (multiples of median) ausgedrückt und in einem Dreiachsradargraph übersichtlich dargestellt. Diese Vorgehensweise erlaubt also eine Positionierung des einzelnen Patienten in einem Gesamtkollektiv, welches unter den gleichen standardisierten Bedingungen untersucht wurde. Extremwerte ergeben im Normalfall klare Aussagen, während Resultate in einer mittleren Grauzone gegebenenfalls einer weiteren ärtzlichen oder zahnärtzlichen Abklärung bedürfen. Auch müssen alle verfügbaren Patientendaten (z.B. überkronte Amalgame, Teilsanierung etc.) in die Interpretation miteinbezogen werden.
Im folgenden werden Resultate der Auswertung von 2223 Quecksilber Triple Tests rein qualitativ erläutert:
- Es besteht keine signifikante Abhängigkeit der Hg-Ausscheidung im Morgenurin mit der Ausscheidung von mobilisierbarem Hg im 4 Stundenurin nach DMPS-Gabe, was auch den Erwartungen für eine chronische Langzeit-Niedrigdosisexposition entspricht.
- Ein systematischer Abfall des CHEWtest auf Nullwerte nach vollständiger Amalgamsanierung stellt den Beweis der Hg-Freisetzung aus Amalgamen dar. Bei überkronten Amalgamen und bei amalgamfreien Patienten werden immer Nullwerte gefunden. Sehr hohe CHEWtest-Werte werden öfters nach Behandlung oder Sanierung festgestellt.
- Nach Amalgamentfernung fällt der HAIRtest nur mässig ab, was eigentlich die Feststellung bestätigt, dass das Haarquecksilber grösstenteils aus Methylquecksilber besteht und somit die Quecksilberzufuhr aus Amalgamen eher niedrig ist.
- Bei beruflich exponierten Personen mit korrektem Zahnstatus ( Zahnärzte, Zahnarzthelferinnen), werden öfters hohe DMPStest-Werte und erhöhte HAIRtest-Werte bei niedrigen CHEWtest-Werten gefunden, was diese berufliche Belastung bestätigen kann.
Der WHO-PTWI Wert von 350 ug Hg/ Woche ( annehmbare zulässige wöchentliche Quecksilberaufnahme für eine 70kg bm Person, Weltgesundheitsorganisation)
- wird wahrscheinlich vom letzten Quartile (75-100 Percentile) des untersuchten Kollektivs überschritten. Dies würde bedeuten, dass bei diesen Patienten die Amalgamquecksilberzufuhr erheblich zum Überschreiten dieses WHO-Grenzwertes beitragen würde.
Als Schlussfolgerung sollte hervorgehoben werden, dass der Quecksilber Triple Test, der unter standardisierten Bedingungen durchgeführt werden muss, eine Abschätzung der momentanen Quecksilberbelastung sowie die Überwachung nach Sanierung erlaubt. Die Interpretation sollte aber nur von erfahrenen Fachleuten unter Einbeziehung aller verfügbaren Informationen, wie Anamnese, Resultate des Lymphozytenaktivationstests oder des Melisa-Tests sowie des Entgiftungsstatus, gemacht werden.
Gilbert Hansen, Dipl.Chem.
Laboratoire d’Hygiène du Milieu et de Surveillance Biologique
Laboratoire National de Santé / Luxembourg
42, rue du Laboratoire
L – 1911 Luxembourg
Tel : 00352 49 11 91 364/395
E-mail :
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-2006-
Métaux lourds et défenses immunitaires:
un rôle à part pour le mercure ?
Notre quotidien nous met en permanence en contact avec des substances les plus diverses. Parmi celles-ci, les éléments et en particulier les éléments lourds représentent une part non négligeable. Que ce soit au niveau de notre alimentation, des objets manipulés, des émanations industrielles, du trafic urbain, ou encore de parures voire de prothèses, notre organisme est tout le temps amené à gérer leur présence.
Il est un fait indéniable que la plupart de ces métaux - dont certains sont qualifiés de « nobles » à cause de leur faible (?) réactivité chimique - ont un effet plus ou moins nuisible sur la santé de l’organisme. Cet effet sera d’autant plus marqué que la personne qui le subit y est plus sensible. Les raisons de cette sensibilité pouvant être autant de nature génétique qu’épigénétique. Quoiqu’il en soit, la présence chronique de - somme toute - faibles concentrations de ces éléments est susceptible de déclencher à la longue des malaises cliniques qui réduisent très sensiblement la qualité de vie de l’individu exposé.
L’exemple type de ce genre d’exposition nous est fourni par les amalgames dentaires qui une fois implantés nous accompagnent souvent jusqu’à notre mort et au-delà !
Sans entrer dans les détails, tout le monde sait que les amalgames sont composés de plusieurs éléments (mercure, argent, étain, cuivre, nickel, …) dont le mercure représente la proportion la plus importante. Si apparemment le « plomb » que nous avons en bouche est immuable à nos yeux, la physique quantique et la chimie tout court nous enseignent le contraire ! A l’échelle atomique, la distance entre un électron et le noyau autour duquel il tourne ressemble à peu près à celle qui sépare notre terre du soleil. Ce qui nous propulse dans un univers oû ce n’est pas la place qui manque et où un gluon doit ressentir une solitude semblable à la nôtre lorsque nous regardons la profondeur du ciel étoilé. Cela pour illustrer que les frontières entre les corps et les substances ne sont pas fixes, mais fluctuent au grès des mouvements quantiques. De sorte qu’un atome de mercure ou d’or, ou de cuivre qui se trouve à la surface d’un amalgame à un instant se retrouve l’instant d’après dans la salive qui baigne notre dentition. Commence alors un long voyage à travers notre organisme … ! Vous l’avez compris : l’amalgame s’évapore, se dissout. Les propriétés physico-chimiques des éléments dissous guident les transformations auxquelles ils seront soumis au cours de leur voyage parmi les organes et cellules de notre organisme. Le mercure sera ainsi transfomé en composé organique tel l’éthylmercure et/ou le méthylmercure.
Tous ces corps étrangers se promènent dans notre organisme et généralement se fixent à un lieu de villégiature qu’ils affectionnent particulièrement : les cellules nerveuses, les organes endocriniens, les reins, le système immunitaire.
Une fois là, le temps aidant, leur action délétaire fera apparaître les symptômes cliniques les plus divers comme le syndrome de fatigue chronique, les sensibilités chimiques multiples, les thyroïdites autoimmunes, et bien d’autres. Etant entendu ici que ces éléments ne sont pas seuls à provoquer tous ces désordres, mais que les interactions qu’ils ont avec d’autres éléments, d’autres molécules sont susceptibles de potentialiser le(s) effet(s) néfaste(s) de l’un ou de l’autre. Nous n’avons à l’heure actuelle guère de moyens
pour mesurer ces effets de synergie.
Pouvons-nous nous défendre, nous protéger ?
Fort heureusement, nous disposons de plusieurs organes à cet effet, comme le foie et le système immunitaire.
Voyons le système immunitaire. Il s’agit ici d’un ensemble de cellules de spécialités diverses qui sont organisées comme l’est une armée et qui exécutent des plans de bataille selon des stratégies qui feraient la joie de Jules César et de Napoléon. Cela pour dire que l’organe immunitaire a développé une intelligence et s’est doté de moyens qui lui permettent de s’attaquer à n’importe quel antigène - même jamais vu – et ce avec des chances d’en sortir vainqueur qui ne sont pas négligeables. Bien sûr, il a fallu du temps pour en arriver là. Rome ne s’est pas construite en un jour !
Le problème que nous rencontrons dans le cadre qui nous intéresse ici, à savoir les métaux lourds, c’est qu’à priori ils sont trop petits pour être manipuler comme des antigènes classiques. Or, nous savons qu’ils interagissent avec les cellules immunitaires.
Dans une approche mise au point ici à Luxembourg - un test clinique que nous appelons « Activation Lymphocytaire » - il apparaît que la mise en présence d’une aliquote de sang total avec un élément lourd bien défini révèle dans certains cas que les cellules immunitaires se réveillent, « s’activent ». Cette activation est souvent accompagnée de la production par les cellules activées d’une molécule, une cytokine (Interleukine-2, Interféron-?, Interleukine-10…), dont le rôle est celui de porteur d’information pour une action précise dans la stratégie que le système immunitaire est tenu d’adopter le cas échéant.
Pratiqué sur un grand nombre de patients porteurs ou ex-porteurs d’amalgames notre test à révélé :
1. qu’en règle générale, plus les cellules sont activées, plus la probabilité qu’elles produisent l’une et/ou l’autre cytokine est grande
2. toutes les cellules du système immunitaires sont mises à contribution, en particulier celles dites « Natural Killers » qui forment en quelque sorte « l’avant-garde » des défenses immunitaires (en termes techniques le système immunitaire « inné » par opposition au système immunitaire « adaptatif » constitué par les lymphocytes « T »)
Le déroulement dans le temps des activations des différentes populations cellulaires reste identique pour tous les métaux testés. Enfin, le caractère « individuel » propre au patient d’expression des cytokines est le même pour tous les métaux, mercure y compris.
Cependant, si nous avons pu constater que la plupart des métaux lourds composants les amalgames suivent les descriptions ci-dessus, le mercure quant à lui constitue l’exception à la « règle ».
Non satisfait de jouer cavalier seul, cet élément manifeste des propriétés qui le marginalisent franchement :
1. les activations qu’il provoque sont jusqu’à dix fois supérieures à celles des autres éléments
2. dans ce sens, alors que pour les autres éléments nous avons pu observer l’absence de sensibilités, pour le mercure cet état n’existe pas : tous les patients testés ont révélé une sensibilité plus ou moins prononcée. Aucun patient présente zéro sensibilité vis-à-vis du mercure
3. pis encore, on ne retrouve pas la même tendance de produire plus facilement des cytokines proprtionellement au taux d’activation comme c’est le cas pour les autres métaux. Pour le mercure la production de cytokine est aléatoire, sans lien apparant avec le degré d’activation des lymphocytes
Ce qui nous laisse avec un problème pour le mercure. Sa marginalisation est génante du point de vue analytique, par exemple pour l’interprétation correcte des résultats, comparativement aux autres métaux lourds.
D’un point de vue mécanistique, le mercure interroge. Une approche réalisée par des expériences effectuées sur des monocytes (une autre population des globules blancs), suggère que le mercure traverse les membranes cellulaires pour activer directement un facteur cytoplasmique (NF?B) responsable des synthèses de cytokines (entre autre). Ceci constituerait un sorte de « bypass » de la voie classique des synapses immunologiques.
Cela illumine un peu le chemin caillouteux et épineux de notre ignorance. Mais n’éclaire en aucune façon le vaste territoire d’exotisme qui s’ouvre devant nous. Car exotisme il y a, et le mercure en est un bel exemple. Partout présent autour de nous, compagnon inséparable, cause de mal-être pour certains, de casses-tête pour ceux qui voudraient comprendre …
Dr. Sc. Jean-Marc Michels
Clinique Ste Thérèse
36, rue Zithe
L - 2763 LUXEMBOURG
Tél.: 497 76-4570
-2006-
"Die gesundheitlichen Risiken von Schwermetallen und anderen Metallen"
Bericht für die parlamentarische Versammlung des Europarates (Conseil de l'Europe) in Straßburg
Doc. 12608
Das Dokument kann eingesehen werden auf der Seite des Conseil de l'Europe in Strasbourg: http://assembly.coe.int/DefaultF.asp







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